Am Black Friday startet unsere Kampagne, die zu einem weltweiten Boykott von vier großen US-Lebensmittelunternehmen aufruft, um die zweite Amtsperiode von Donald Trump als Präsident der Vereinigten Staaten möglichst schnell zu beenden. Am Black Friday ist auch der weltweite "Buy Nothing Day", der 1992 in Kanada von Adbusters - einem globalen Netzwerk von Künstlern und Unternehmern - ins Leben gerufen wurde, um ein Bewusstsein für die Auswirkungen des Konsumverhaltens auf Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt zu schaffen. Trump hat angekündigt, vom ersten Tag an ein Diktator zu werden, und es ist wahrscheinlich, dass die amerikanische Demokratie in seiner zweiten Amtszeit im Chaos versinkt. Pseudo-Diktator Trump wird den internationalen Handel massiv stören, indem er hohe Zölle auf importierte Autos und andere Waren aus China, der EU, Kanada und Mexiko erhebt. Dies wird die Lieferketten der Autohersteller in den USA durcheinanderbringen, da sie auf Teile und Materialien (wie Computerchips) aus der ganzen Welt angewiesen sind, was zu höheren Preisen für Autos in den USA führen wird. Es ist leicht vorstellbar, dass Trump eine Reihe von Handelskriegen mit China beginnen wird, wie er es während seiner ersten Amtszeit zwischen 2017 und 2021 getan hat.
Die ausgewählten US-Unternehmen in unserer politischen Boykottkampagne sind Coca-Cola, McDonald's, Starbucks und Amazon, das zwar keine Lebensmittel herstellt, aber Lebensmittel verkauft und ausliefert und einer der großen Unterstützer von Trump bei der Wiederwahl 2024 war. Jedes der drei anderen Unternehmen war bereits Ziel früherer Boykottaufrufe, und alle haben eine lange Geschichte von Menschenrechtsverletzungen, Zerschlagung von Gewerkschaften und Naturzerstörung. Die Umweltgruppe Mighty Earth hat aufgedeckt, dass die für McDonald's Mahlzeiten getöteten Rinder mit Sojabohnen gefüttert werden, die in abgeholzten Gebieten in Bolivien und Brasilien angebaut werden. Coca-Cola verursacht die größte Plastikverschmutzung in sechs Schwellenländern (China, Indien, Philippinen, Brasilien, Mexiko und Nigeria): etwa 8 Milliarden Flaschen, die jedes Jahr verbrannt oder weggeworfen werden. Starbucks hat seine Präsenz in Asien drastisch ausgeweitet und 400 neue Filialen in 2023 eröffnet - ohne einen Plan, um den Plastikmüll zu reduzieren. Ein groß angelegter Boykott wegen Gewerkschaftsfeindlichkeit könnte den Kaffeeriesen dort treffen, wo es weh tut, denn die schwindende Beliebtheit könnte sich als nachteilig für die Gewinne des Unternehmens erweisen.
Die Technologie- und Medienmarketingspezialistin Shannon Coulter rief unter dem Hashtag #GrabYourWallet zum aktiven Boykott von Unternehmen auf, die Trump unterstützt haben oder derzeit mit seinen Immobilien zusammenarbeiten. Ihre Fans begannen auf Twitter ein ständig aktualisiertes Google-Dokument mit Unternehmen zu verbreiten, die mit der Trump-Familie zusammenarbeiten, sowie mit deren Kundenkontakten. Amazon steht auf der Liste der großen Unternehmen, die Geschäfte mit der Trump Familie machen. #GrabYourWallet zeigt sich als sehr wirksam: Ivanka Trump's Marke erlebte einen Kaufrückgang von 54 Prozent.
Unsere neue Boykottkampagne richtet sich auch gegen die direkte oder indirekte Beteiligung von US-Firmen am Völkermord in Gaza. Amazon ist ein offizielles Ziel des palästinensischen Boycott, Divestment and Sanctions (BDS) Nationalkomitees. Das BDS Nationalkomitee führt seit 2005 wirkungsvolle Boykottkampagnen gegen Firmen, die sich an Menschenrechtsverletzungen in Palästina beteiligen. Im Mai 2021, als das israelische Militär Häuser, Kliniken und Schulen in Gaza bombardierte und damit drohte, palästinensische Familien aus ihren Häusern im besetzten Jerusalem zu vertreiben, unterzeichneten Amazon und Google einen Vertrag über 1,22 Milliarden USD, um der israelischen Regierung und dem Militär Cloud-Technologie zur Verfügung zu stellen.
Boykotte gegen Coca-Cola, Starbucks und McDonald's sind populär, wurden aber nicht von der BDS-Bewegung initiiert. Coca-Cola betreibt eine Fabrik im israelisch besetzten Westjordanland, Starbucks verklagte die Gewerkschaft Starbucks Workers United wegen eines Posts in den sozialen Medien, in dem die Unterstützung für Palästina zum Ausdruck gebracht wurde, und McDonald's gibt israelischen Soldaten kostenlose Mahlzeiten. Das BDS National Committee hat kürzlich begonnen den McDonald's Boykott zu unterstützen, weil McDonald's großzügige Sachspenden an das israelische Militär inmitten des Völkermords in Gaza leistet und weil McDonald's in Malaysia eine Klage gegen BDS-Aktivisten eingereicht hat.
Was sollte man am "Buy Nothing Day" (Kauf-nix Tag) tun? Adbusters empfiehlt, die Kreditkarten zu zerschneiden, durch die Geschäfte zu gehen ohne etwas zu kaufen, und den "Whirl-Mart" zu machen. Beim "Whirl-Mart" geht man mit einem Einkaufswagen durch ein Geschäft, ohne etwas zu kaufen. Unser weltweiter Boykott von Coca-Cola, McDonald's, Starbucks und Amazon, um Trump zu stoppen, beginnt jetzt und dauert solange, bis er das Weiße Haus verlässt. Verzichten Sie auf Coca-Cola zugunsten gesünderer Getränke, besuchen Sie McDonald's und Starbucks, ohne etwas zu bestellen, und unterstützen Sie Ihre lokalen Händler, anstatt bei Amazon einzukaufen. Natürlich wird unser ultimativer Boykott der internationalen Lebensmittelunternehmen weitergehen. Schauen Sie sich die Buycott-App an und meiden Sie diese Lebensmittel. Es gibt viele und vor allem gesündere Alternativen für Ihre Mahlzeiten.