Donald Trump, amtierender Möchtegern-Diktator der Vereinigten Staaten, versprach, Russlands Angriff auf die Ukraine in nur einem Tag zu beenden. Doch der gruselige Clown Trump hat total versagt. Der Krieg ist noch lange nicht vorbei. Jetzt zieht er zusammen mit seinem Diktatorenfreund Netanjahu in den Krieg gegen den Iran, was den USA einen schockartigen Eintritt in einen Nahostkonflikt ohne garantierten Ausweg bescheren wird. Wir wissen, dass Trump eine Vorliebe für McDonald's hat und sich buchstäblich von Burgern ernährt. Während des Wahlkampfs ging Donald Trump in ein Fast-Food-Restaurant in Feasterville, Pennsylvania, um hungrigen Passanten Pommes frites zu servieren. Später gab er vor, der Kandidat zu sein, der bei McDonald's arbeitet. Was wirklich geschah: Er machte Fotos von sich, auf denen er als Mindestlohnarbeiter verkleidet so tut als ob er Leuten Pommes serviert. Die Chefs von McDonald's waren nicht ganz so amüsiert darüber, dass ihre Marke in den Wahlkampf hineingezogen wurde. Sie verzeichneten am Tag danach einen Anstieg der Google-Suchanfragen nach "Boykott von McDonald's".
Das Letzte, was McDonald's jetzt brauchen kann, ist ein Boykott. In der zweiten Jahreshälfte 2024 ging das Betriebsergebnis des Unternehmens im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2023 um etwa 6 Prozent zurück. Hauptgrund dafür ist die schwächelnde Kundenfrequenz in den Filialen. McDonald's ist eine US-amerikanische multinationale Fast-Food-Kette mit weltweit über 50.000 Restaurantstandorten, von denen sich etwa ein Viertel in den USA befindet. Bis 2024 war McDonald's, gemessen an der Zahl der Standorte, die größte Fast-Food-Kette der Welt, doch dann übernahm die chinesische Kette Mixue Ice Cream & Tea die Führung. Im Jahr 2018 war McDonald's mit 1,7 Millionen Beschäftigten der zweitgrößte private Arbeitgeber der Welt. Das Unternehmen arbeitet nach dem Franchisemodell, was bedeutet, dass die überwiegende Mehrheit der Standorte in unabhängigem Besitz ist und betrieben wird. Die Betreiber zahlen eine Lizenzgebühr für die Nutzung der Marke McDonald's und für den Zugang zum Know-how des Unternehmens.
Das Unternehmen hatte in der Vergangenheit häufig Probleme mit Franchise-Nehmern, insbesondere nachdem ein McDonald's-Betreiber in Israel nach dem Beginn des Gaza-Krieges israelischen Soldaten Rabatte angeboten hatte. Als die Nachricht von dieser Aktion in den sozialen Medien verbreitet wurde, begannen viele Kunden, McDonald's zu boykottieren - so umfassend, dass das Unternehmen den Boykott des Nahen Ostens in den letzten Quartalen als Belastung für sein Geschäft angeführt hat. Das palästinensische Nationale Komitee für Boykott, Desinvestition und Sanktionen (BDS) unterstützt den Boykott von McDonald's wegen der Sachspenden an das israelische Militär inmitten des aktuellen Völkermords in Gaza. McDonald's ist das richtige Ziel dieses globalen Boykotts, weil es ein Symbol der Globalisierung und der Verbreitung des American Way of Life ist. Wie mittlerweile offensichtlich ist, beteiligt sich das Unternehmen voll und ganz an Trumps Politik gegen Minderheiten und treibt die Verarmung der Arbeiterklasse voran.
Etwa 85 % der Abholzung des Amazonas steht im Zusammenhang mit der Rinderhaltung. Eine Untersuchung von Mighty Earth ergab, dass die Rinder, die für McDonald's Mahlzeiten getötet werden, mit Sojabohnen gefüttert werden, die in abgeholzten Gebieten in Bolivien und Brasilien angebaut werden. McDonald's wirbt ständig für Fleischprodukte und ermutigt uns, öfter Fleisch zu essen, wodurch immer mehr Lebensmittelressourcen verschwendet werden. Sieben Millionen Tonnen Getreide, die an das Vieh verfüttert werden, ergeben nur eine Million Tonnen Fleisch. Immer mehr Menschen sind sich bewusst, dass die Kette Millionen von Tieren ausbeutet: Fast 300 Millionen Hühner werden jedes Jahr für die Kette geschlachtet. McDonald's ist eine der letzten großen Fast-Food-Ketten, die in den USA keine veganen oder pflanzlichen Optionen anbieten. Das ist überraschend, wenn man bedenkt, dass der Trend zum fleischlosen Essen im ganzen Land an Fahrt gewinnt - ein Viertel der Amerikaner gibt an, dass sie versuchen, mehr pflanzliche Lebensmittel zu essen. Es gab eine Zeit, in der man einen vegan-freundlichen Burger (genannt McPlant) finden konnte - aber nur, wenn man in der Nähe eines der acht Teststandorte wohnte, die über Texas, Iowa, Louisiana und Südkalifornien verstreut waren. Im Jahr 2021 forderte die britische Tierrechtsgruppe Animal Rebellion, dass McDonald's bis 2025 auf eine vollständig pflanzliche Speisekarte umstellt und sich verpflichtet, innerhalb eines Jahres 20 % pflanzliche Produkte anzubieten. Die Gruppe hatte im Mai 2021 vier britische McDonald's-Vertriebszentren geschlossen, um die Fleisch- und Milchindustrie für ihre Rolle bei der Klima- und Umweltkatastrophe verantwortlich zu machen, was zu einer erheblichen Störung der Lieferkette des Unternehmens führte.
McDonald's ist an der Wurzel unseres kaputten Lebensmittelsystems. McDonald's erzeugt eine beispiellose Nachfrage nach gleichbleibenden und billig produzierten Rohstoffen. Das Unternehmen ist der größte Abnehmer von Rind- und Schweinefleisch, Äpfeln und Kartoffeln in den Vereinigten Staaten. Mit seiner enormen Kaufkraft hat das Unternehmen starke Anreize für die industrielle Landwirtschaft geschaffen, was zur Bildung agrochemischer Monstern wie Monsanto, ADM und Cargill führte. Das räuberische Marketing von McDonald's für Kinder hat in den letzten 50 Jahren zu einer immer größeren Nachfrage nach seinen Burgern und Pommes frites geführt. Das Unternehmen gibt jährlich mehr als eine Milliarde US-Dollar für direkte Medienwerbung aus. Weltweit werden Kinder auf jede erdenkliche Weise mit Werbung für Junk Food bombardiert: online, im Fernsehen und sogar in den Schulen. Und das hat verheerende Auswirkungen auf ihre Gesundheit: Immer mehr Kinder leiden an Typ-2-Diabetes und anderen ernährungsbedingten Krankheiten. Experten zufolge könnte diese Generation die erste sein, die kürzer lebt als ihre Eltern. Die meisten McDonald's-Produkte sind notorisch kalorienreich: Ein beliebiger Burger, kombiniert mit einer Beilage aus Pommes frites und einer Limonade, bringt es leicht auf über 1.000 Kalorien. Um diese Kalorien zu verbrennen, müsste man sieben Stunden lang laufen. Aus diesem Grund kann Fast Food schnell zu Gewichtszunahme und sogar zu Fettleibigkeit führen. Jeden Monat essen etwa neun von zehn amerikanischen Kindern in einem McDonald's-Restaurant. Tragischerweise wird eines von drei Kindern, die in diesem Jahr in den USA geboren werden, im Laufe seines Lebens an Diabetes erkranken.
McDonald's macht in Deutschland 4,2 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr. Das Unternehmen nimmt über den Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) Einfluss auf die Politik in einer Weise, die für unser Lebensmittelsystem verheerend ist. Diese Strategie schadet der öffentlichen Gesundheit und hält Millionen von Beschäftigten in der Gastronomie in Armut. Vor der Bundestagswahl gab es von der Gastro-Lobby Parteispenden und Wahlkampf-Unterstützung für die CDU. Die DEHOGA sprach sich eindeutig für Friedrich Merz als Kanzler aus. Nach der Wahl liefert Merz. Laut Koalitionsvertrag wird der Mehrwertsteuersatz für die Gastronomie ab 2026 dauerhaft von 19 auf 7 Prozent reduziert. Fast-Food-Konzerne profitieren am meisten von der Senkung der Mehrwertsteuer. McDonald's muss dann schätzungsweise jährlich 140 Millionen Euro weniger Steuern zahlen. Als größte Fast-Food-Kette in Deutschland verursachte McDonald's allein 2023 rund 49.000 Tonnen Verpackungsmüll. Immerhin hat das Bundesverfassungsgericht am 22. Januar die Klage einer McDonald's-Franchisenehmerin gegen die kommunale Einwegsteuer auf To-Go-Verpackungen in Tübingen abgewiesen. Städte und Gemeinden haben nun endgültige Rechtssicherheit und können eigene kommunale Steuern auf Einweg-to-go-Verpackungen erheben, um die Müllflut vor Ort einzudämmen.
Unser weltweiter Boykott von Coca-Cola, McDonald's, Starbucks und Amazon - um Trump zu stoppen - dauert solange, bis er das Weiße Haus verlässt. Verzichten Sie auf Coca-Cola zugunsten gesünderer Getränke, besuchen Sie McDonald's und Starbucks, ohne etwas zu bestellen, Vergessen Sie nicht, nach einem McPlant-Burger zu fragen, bevor Sie das McDonald's-Restaurant verlassen. Unterstützen Sie Ihre lokalen Händler, anstatt bei Amazon einzukaufen. Natürlich wird unser ultimativer Boykott der internationalen Lebensmittelunternehmen weitergehen. Schauen Sie sich die Buycott-App an und meiden Sie diese Lebensmittel. Es gibt viele und vor allem gesündere Alternativen für Ihre Mahlzeiten.