Donald Trump, amtierender Möchtegern-Diktator der Vereinigten Staaten, hat die Regierung lahmgelegt, um sein oft als "Big Ugly Bill" bezeichnetes Gesetz durchzubringen, das 15 Millionen US-Amerikanern die Krankenversicherung streicht und gleichzeitig Milliardären Geschenke macht. Starbucks steht nicht auf der Liste der Unternehmen, die Trumps Präsidentschaftskampagne oder sein Amtseinführungskomitee finanziell unterstützt haben. Viele Unternehmen, darunter McDonald's und Amazon, haben unter dem Druck von rechten Aktivisten und der Trump-Regierung ihre Programme für Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion (DEI) kleinlaut eingestellt. Starbucks folgte diesem Beispiel nicht, und der Vorsitzende und CEO des Unternehmens, Brian Niccol, hatte sogar den Mut, während einer Aktionärsversammlung im März zu bekräftigen, dass sich das Unternehmen weiterhin auf Vielfalt konzentrieren werde, da dies eine wesentliche Stärke des Kaffee-Giganten sei. Starbucks lehnte die Abschiebung von Einwanderern als Reaktion auf das harte Vorgehen der Trump-Regierung gegen illegale Einwanderung ab. Im April legten Starbucks-Mitarbeiter im ganzen Land die Arbeit nieder, um still gegen die Abschiebung illegaler Einwanderer zu protestieren. Die Manager unterbanden solche Proteste am Arbeitsplatz nicht sofort. Vor wenigen Tagen kündigte Starbucks an, im Rahmen eines 1-Milliarde-Dollar-Restrukturierungsplans zur Wiederbelebung der weltweit größten Kaffeehauskette rund 900 Stellen zu streichen und etwa 100 Cafés in Nordamerika zu schließen. Wieder einmal müssen die Beschäftigten die Zeche zahlen, während die Milliardäre weitere Millionen verdienen.
Starbucks ist ein US-amerikanisches Kaffeeunternehmen und eine Kaffeehauskette. Mit mehr als 30.000 Cafés in 78 Ländern ist es eine der weltweit beliebtesten und am weitesten verbreiteten Kaffeehausmarken. Starbucks hat sich seinen Ruf durch die Lieferung von hochwertigem Kaffee aufgebaut und viel Energie darauf verwendet, die Geschichte seines Kaffees vom Feld bis zum Café zu erzählen. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 16.000 Mitarbeiter, davon 10.000 in den Vereinigten Staaten. Im Jahr 2024 betrug das Durchschnittsgehalt eines Mitarbeiters dieses Unternehmens 14.674 US-Dollar. CEO Brian Nicoll erhielt in seinem ersten Jahr an der Spitze des Unternehmens das 6666-fache dieses Betrags, also etwa 100 Millionen US-Dollar. Die Wirtschaft würde keinen Schaden nehmen, wenn CEOs weniger verdienen würden (oder stärker besteuert würden), aber für Arbeitnehmer macht es einen großen Unterschied, wie viel sie im Vergleich zu den Lebenshaltungskosten verdienen. Der Umsatz des Unternehmens in den USA ist im letzten Jahr zurückgegangen. Starbucks verzeichnet, ähnlich wie andere große Fast-Food-Marken, darunter McDonald's, Wendy's und Burger King, schwächere Umsätze in der schrumpfenden Trump-Wirtschaft.
Starbucks ist bekannt für aggressive gewerkschaftsfeindliche Taktiken und hat massiv versucht, die Gewerkschaftsbildung in seinen Filialen zu verhindern. Dazu gehören obligatorische Treffen mit der Geschäftsleitung, Androhungen des Verlusts von Sozialleistungen durch die Unternehmensführung, die vorübergehende Versetzung von nicht-gewerkschaftlich organisierten Beschäftigten um die Abstimmung in einer Filiale zu beeinflussen, die Androhung der Schließung von Filialen oder sogar die Entlassung von Beschäftigten aufgrund ihrer gewerkschaftlichen Aktivität. Die Gewerkschaft Starbucks Workers United (SBWU) kämpft seit der ersten gewonnenen Gewerkschaftswahl in einer Filiale Ende 2021 für einen Tarifvertrag mit dem Unternehmen. SWBU hat über 11.000 Arbeitnehmer in 500 Filialen in den Vereinigten Staaten erfolgreich gewerkschaftlich organisiert. Ende 2024 scheiterten die Verhandlungen über einen Tarifvertrag, woraufhin die Arbeitnehmer während der Weihnachtszeit streikten und wirtschaftliche Verbesserungen forderten.
Die Probleme für Starbucks begannen sich im Oktober 2023 zu verschärfen, als das Unternehmen die SBWU wegen einer pro-palästinensischen Botschaft verklagte, die auf einem Social-Media-Konto der Gewerkschaft gepostet worden war. SBWU verklagte Starbucks daraufhin wegen Verleumdung der Gewerkschaft, da das Unternehmen unterstellt hatte, dass sie Terrorismus und Gewalt unterstütze. Die schnelle Reaktion des Unternehmens löste eine Reihe von Boykotten aus, wobei Aktionsaufrufe in den sozialen Medien großen Anklang fanden. Zwischen November und Dezember 2023 verlor das Unternehmen 11 Milliarden US-Dollar an Marktwert, was teilweise auf Boykotte zurückzuführen ist, mit denen die Solidarität mit Palästina bekundet wurde. Die Boykotte dauern an, obwohl das Unternehmen kein offizielles Boykottziel der palästinensischen Bewegung Boykotte, Desinvestitionen und Sanktionen (BDS) ist. Starbucks ist nicht die einzige US-amerikanische Marke, die wegen Boykotten im Zusammenhang mit dem Gaza-Krieg mit Gegenreaktionen konfrontiert ist, aber mehr als andere Fast-Food-Unternehmen sieht sich das Unternehmen mit einer Mischung aus neuem Widerstand von inflationsmüden Kunden und Kundinnen, Kämpfen mit seinen Baristas um Gewerkschaftsbildung, sowie mit Aktivisten konfrontiert, die die Marke als Zeichen des Widerstands gegen Israels Krieg in Gaza boykottieren.
Starbucks ist eher ein Milchunternehmen als ein Kaffeeunternehmen. Der Großteil der Milch des Unternehmens stammt aus industriellen Milchviehbetrieben. Die Milchproduktion in den USA konzentriert sich auf wenige große Konzerne, die den Großteil der Milchversorgung kontrollieren. Ein großer Milchviehbetrieb mit mehr als tausend Kühen produziert so viel Abwasser wie eine Großstadt. Rindergülle und Gase wie Methan haben drastische Auswirkungen auf die Luftqualität und tragen erheblich zur globalen Erwärmung bei. Die Produktion von Milch basiert in hohem Maße auf gentechnisch veränderten Pflanzen. Die US-amerikanische Tierfutterindustrie ist der größte Abnehmer von US-amerikanischem Mais und Sojabohnen, die größtenteils gentechnisch verändert sind. Die Starbucks Corporation nimmt im Vergleich mit anderen globalen Lebensmittelunternehmen einen der unteren Plätze ein, was ihre Richtlinien, Praktiken und Leistungen im Bereich des Tierwohls in der Landwirtschaft angeht – weil sie sich einfach nicht für den Tierschutz engagiert.
Die "To-Go"-Kaffeekultur, die einst von Starbucks eingeführt wurde, ist ein wesentlicher Faktor der globalen Plastikverschmutzungskrise. Starbucks verbraucht mehr als 8.000 Pappbecher pro Minute. Für all diese Pappbecher werden jedes Jahr etwa 1,6 Millionen Bäume gefällt. Da die Pappbecher mit Kunststoff beschichtet sind, sind sie nicht wirklich recycelbar. Das Unternehmen vertreibt weltweit jährlich etwa 6 Milliarden Einwegbecher aus Papier und Kunststoff, von denen die meisten auf Mülldeponien oder in der Umwelt landen. Im Februar kündigte die Kaffeehauskette an, in 580 ihrer Filialen in den USA Plastikbecher für Frappuccinos und Eiskaffee-Getränke durch Papierbecher zu ersetzen. Der stille Übergang weg von den Polypropylen (PP)-Plastikbechern könnte mit den im letzten Jahr von Starbucks gesetzten Zielen zusammenhängen, alle Verpackungen bis 2030 wiederverwendbar, recycelbar oder kompostierbar zu machen. PP-Becher werden in der Praxis nicht recycelt, wie eine verdeckte Untersuchung von CBS News im letzten Jahr gezeigt hat. CBS-Reporter platzierten Plastikbecher für Kaltgetränke – in die Bluetooth-Tracker eingebettet waren – in Recyclingbehältern in Starbucks-Cafés in den USA, um zu sehen, wohin die Becher gelangten. Von den 36 Bechern, die CBS News entsorgt hatte, gelangten 32 nicht in eine Recyclinganlage, sondern wurden an Orten gefunden, die wie Mülldeponien, Verbrennungsanlagen oder Müllumschlagstationen aussahen. Nur wenige Materialrückgewinnungsanlagen recyceln PP-Kunststoffe zu neuem Material. Von den 160.000 Tonnen Einweg-Kunststoffabfällen, die jedes Jahr in den USA anfallen, werden weniger als 1% recycelt.
Öffentliche Kritik an Starbucks kommt aus aller Welt, und zwar zu Themen wie Steuervermeidung in Europa, wettbewerbswidrige Praktiken in den Vereinigten Staaten, Menschenrechtsprobleme, ungesetzliche Arbeitsbedingungen einschließlich Gewerkschaftsbekämpfung in mehreren Ländern, bis hin zu Fragen der Lohngleichheit und Ethik in Partnerschaften in Afrika. Viele der Aktionen und Streiks der SBWU gegen unfaire Arbeitspraktiken beziehen die Kunden mit ein und ebnen den Weg für einen groß angelegten Boykott, mit dem Verbraucher auf intuitive Weise ihre Solidarität bekunden können. Ein weltweiter Boykott könnte den Kaffee-Giganten dort treffen, wo es wehtut, denn ein angeschlagener Ruf könnte sich negativ auf das Geschäft des Unternehmens auswirken. Mit unserem weltweiten Boykott könnten noch größere Verluste auf das Unternehmen zukommen, welches behauptet "mit jeder Tasse zu inspirieren".
Unser weltweiter Boykott von Coca-Cola, McDonald's, Starbucks und Amazon, um Donald Trump zu stoppen, wird fortgesetzt, bis er das Weiße Haus verlässt. Verzichten Sie auf Coca-Cola zugunsten gesünderer Getränke, besuchen Sie McDonald's und Starbucks, ohne etwas zu bestellen, Unterstützen Sie Ihre lokalen Händler, anstatt bei Amazon einzukaufen. Natürlich wird unser ultimativer Boykott der internationalen Lebensmittelunternehmen weitergehen. Schauen Sie sich die Buycott-App an und meiden Sie diese Lebensmittel. Es gibt viele und vor allem gesündere Alternativen für Ihre Mahlzeiten.